Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Dorfgemeinschaft Ahle am Ostersonntag die Ostereier-Suche rundum die Grundschule. Pünktlich um 16 Uhr versammelten sich rund 60 Ahler an der Grundschule, darunter rund 30 mit Körbchen und Taschen bewaffnete Kinder. Nach einer kurzen Begrüßung in der Aula durch den Vorsitzenden Ullrich Taubert, gab dieser den Startschuss für die große Ostereier-Suche. Die Kindergarten-Kinder erhielten, wie auch in den letzten Jahren, einen kleinen zeitlichen Vorsprung, damit die Suche der knapp 200 bunten Ostereier auch gerecht ablaufen konnte. "Eine gelungene Veranstaltungen, die stetig wächst und welche wir natürlich weiter ausbauen möchten", so Nora Müller. "Diese Events bieten auch die Gelegenheit für nette Gespräche und mit Ahlern aus den verschiedenen Siedlungen Bekanntschaft zu machen, welches auch eines der Ziele unserer Dorfgemeinschaft ist." Der Vorstand bedankt sich herzlich bei den diesjährigen Sponsoren der Ostereier: Kartoffelhof Grothaus, Elsertaler, Jibi-Markt Ahle und Fleischerei Henselmeyer.


„Mit einem solchen Erfolg hätten wir niemals im Vorfeld gerechnet“, da waren sich alle Organisatoren der Dorfgemeinschaft Ahle einig. Nachdem vor gut einem halben Jahr die Idee entstanden ist, ein Oldtimer-Treffen auszurichten, war es nun soweit. „In den letzten Wochen erreichten mich sehr viele Anmeldungen“, so Nora Müller, „und so war ich nicht nur sehr gespannt auf die alten Schätzchen und echten Raritäten, sondern auch wie diese neue Veranstaltungen bei den Bürgern und Besuchern ankommen würde."

Am 15 September 2015 jährt sich der Todestag Heinrich Brunes (jun.) zum fünfzigsten Male. Dieses hat der Förderverein Dorfgemeinschaft Ahle ev. zum Anlass genommen, um an die beiden für Ahle bedeutenden Pädagogen Heinrich Brune (sen.) und Heinrich Brune (jun.) zu erinnern. Am ehemaligen Vereinshaus des Jünglingsvereines an der Brunestraße wurden vom Förderverein Dorfgemeinschaft Ahle ev. zwei Erinnerungssteine mit biografischen Daten der beiden Lehrer aufgestellt und durch das Hinzufügen des Grabsteines der Familie Brune zu einer Einheit abgerundet. Das Jugendheim, das Brune (jun.), wie er später einmal schrieb „neben meiner Berufsarbeit als mein Lebenswerk“ ansah, ist so ein idealer Standort für die Erinnerungssteine. Gerade die negativen Meldungen der letzten Zeit haben den Schulstandort Ahle wieder in die öffentliche Diskussion gebracht. Es ist für die Menschen in Ahle schon höchst traurig, dass ihre Schule nach 291 Jahren unter nicht ganz nachvollziehbaren Gründen geschlossen wurde. Den Schülern unter schwierigsten Bedingungen eine gute Bildung zu vermitteln, sahen die beiden Ahler Pädagogen als ihre Hauptaufgabe an. Bei seinem Dienstantritt im Jahre 1891 unterrichte Brune (sen.) alleine 114 Schüler. Die beiden Brunes nur als Lehrer anzusehen, würde ihrem Wirken aber nicht gerecht werden. So war es ihnen wichtig, sich neben ihren schulischen Verpflichtungen auch für soziale und kirchliche Aufgaben zu engagieren. So gründete Heinrich Brune (sen.) im Jahre 1895 den Ahler Jünglingsverein mit dem Ziel die Jugend an die Kirche zu binden. Im Jahre 1896 kam ein Posaunenchor hinzu.

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